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Vernetzungsstelle für Eine-Welt-Arbeit in der Hellweg-Region

In Kooperation mit dem Eine-Welt-Netz-NRW e.V. (zu EWN-NRW) und Internationaler Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (zu InWEnt) betreibt FUgE eine Koordinationsstelle für entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Diese fördert eine Informations- und Vernetzungsstruktur von Eine-Welt-Initiativen aus Hamm und Kreisen Soest/Unna.

Marcos Antonio da Costa Melo (Lebenslauf)
FUgE-Geschäftsführer und Koordinator für entwicklungspolitische Bildungsarbeit (Region Östliches Ruhrgebiet/Soest), Tel. 02381/41511, dacostamelo(at)FUgE-Hamm.de
(
FUgE-Radiobeitrag  Eine-Welt-Arbeit in der Hellwegregion)

Das Ziel der Regionalkoordinationsstelle ist es, die Eine-Welt-Arbeit in der Region zu vernetzen und vielen engagierten Gruppen und Einzelinitiativen der gesamten Hellwegregion mit an den Tisch zu holen. Das geschieht durch eine bunte Mischung an Angeboten und Veranstaltungen, die mit Hilfe der vielen motivierten Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt werden. Siehe z.B. die Netzwerke LIGA in Lünen und LiNet in Lippstadt

Neuer Rückenwind für die Eine-Welt-Arbeit in NRW
Die Eine-Welt-Arbeit wird in Nordrhein-Westfalen durch ein bundesweit einmaliges Programm gefördert. Mit Impulsen aus 15 Regionalstellen und 8 Fachstellen wird die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Land gestärkt und weiter entwickelt.
Das Koordinatoren-Programm (bis 2005 Promotoren-Programm) wird seit 2006 von der Landesregierung gefördert und von Eine-Welt-Organisationen im ganzen Land umgesetzt. Auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert über das bundesweite Capacity Building Program das bürgerschaftliche Eine-Welt-Engagement in NRW: daher kann ab Mai 2009 ein eigener Jugendkoordinator das Eine-Welt-Engagement von Kindern und Jugendlichen unterstützen.
Mehr zum Eine-Welt-Koordinatoren-Programm in NRW hier

 

Regionaltreffen der Eine-Welt-Initiativen aus Hamm, Kreise Soest/Unna am 17. Oktober 2007 in Werl

"Die Hellweg-Region zeigt viel Engagement, auch in der „Eine-Welt-Arbeit“. Zahlreiche Initiativen, die humanitäre und entwicklungspolitische Projekte fern dieses Kontinents unterstützen oder initiieren und kirchliche Gruppen, die mit dem Verkauf von Fair-Trade-Produkten einen Beitrag leisten sind Beispiele dieses Engagements. Um eine Vernetzung all dieser Initiativen in der Hellweg-Region bemüht sich seit 1998 das Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, FUgE, in Hamm. Denn die Bündelung von Kompetenzen, das gegenseitige stützen und stärken lohne sich, ermunterte der 1. FUgE-Vorsitzende Dr. Karl Faulenbach während des Regionaltreffens der Eine-Welt-Initiativen im Forum der Völker.

Die 25 teilnehmenden Projektvertreter nutzten das Treffen zunächst für ein Kennen lernen und einen Austausch. Besonders stark vertreten waren die Eine-Welt-Läden der Region, die sich zumeist schon seit zwanzig Jahren engagieren: „Aus einem Schrank vom Pastor verkaufen wir unseren fair gehandelten Kaffee nach der Messe“, stellten sich die Lippborger vor. In diesem Zusammenhang formulierte sich schnell ein Anliegen: Eine Übersicht aller Eine-Welt-Läden der Region samt ihrer Öffnungszeiten wäre wünschenswert: In Zukunft wird es das auf der FUgE-Homepage geben.
Das umfangreiche ehrenamtliche Engagement der Initiativen sei seit den von der Politik bestimmten drastischen Gelderkürzungen der vergangenen Jahre, bis hin zur Streichung von Mitteln für kommunale entwicklungspolitische Zusammenarbeit, schwieriger geworden. Deshalb sei unerlässlich, „durch vernetztes Handeln gemeinsam stärker werden“, betonte Marcos da Costa Melo, FUgE-Koordinator für entwicklungspolitische Zusammenarbeit. So könne beispielsweise die Chance wachsen, überhaupt noch an Förderprogrammen teilzuhaben“.
Kooperative und vernetzte Angebote bietet FUgE schon jetzt an: Neben ihrer interessanten Homepage und dem regelmäßig erscheinenden Newsletter, werden Schulen und Bildungseinrichtungen themenbezogene Arbeitsmaterialien angeboten. Die mittlerweile umfassende Mediothek ermöglicht den Verleih und Versand von entwicklungs- und bildungspolitischen Filmen. Und aus dem jüngsten Regionaltreffen ist ein Pool aus Referenten zu unterschiedlichsten Themen der Entwicklungsarbeit entstanden".
Artikel und Foto von Marc Stefaniak (in. Westfalenpost Werl, 19. Okt. 2007)

Fragstellungen zum Regionaltreffen

Was bewirkt Ihre Eine-Welt-Arbeit in Ihrer Kommune und in Ihren Partnerländern? Wie können wir uns besser vernetzen? Welche Projekte können wir gemeinsam verwirklichen? Was für Themen können wir im kommenden Jahr gemeinsam anstreben? Über diese Fragen und die neusten Entwicklungen der Eine-Welt-Arbeit in der Region äußerten sich über 25 Vertreter/innen von Initiativen aus der Region.

Tagesordnung

18.00 Uhr – Begrüßung (Pater Reinhard Kellerhoff, Direktor des Museums Forum der Völker, und Marcos A. da Costa Melo)

18.15 Uhr – Führung durch das Museum Forum der Völker (Dr. Barbara Geilich)
Ø Zur Entstehung des Museums, Brasilien-, Fernost- und Nordafrika-Abteilung

19.00 Uhr – Vorstellungsrunde (lokale Eine-Welt-Initiativen)
Ø Siehe Teilnehmerliste hier

19.30 Uhr – Ein Beispiel für Bündelung von Themen und Netzwerkarbeit in der Region:
"Zur Entstehung von FUgE vor 10 Jahren" (Dr. Karl Faulenbach)

Ø Siehe Faulenbachs Präsentation hier

20.00 Uhr – Pause
Ø Buffet

20.15 Uhr – Bedarfsermittlung, Förderprogramme und Arbeitsplan für Eine-Welt-Aktivitäten in der Region (Moderation: Marcos A. da Costa Melo)

Ø Zu Antragsmöglichkeiten siehe Eine-Welt-Netz-Anmerkungen zu NRW-Förderprogrammen hier

Ø Zur Einführung in die Diskussion siehe Koordinators Präsentation hier

20.30 Uhr – Diskussion zu Möglichkeiten der Eine-Welt-Koordinationsstelle
Ø Optionen für mehr Vernetzung

21.00 Uhr – Ende

Optionen für mehr Vernetzung


1) Kurzbeiträge/Termine in "Eine-Welt-Newsletter für die Hellwegregion"
(4x im Jahr, Auflage 400) und "FUgE-News" (2x im Jahr, Auflage 3.000), um eine bessere Vernetzung zu schaffen (Eine-Welt-Newsletter Nr. 1 hier und Eine-Welt-Newsletter Nr. 2 hier, FUgE-News 01/2006 hier, 02/2006 hier und 01/2007 hier)

2) Rotation von Referenten für mehr Vernetzung in der Region (siehe mögliche Themen in einem Referentenpool für die Hellwegregion hier)

3) Ausbau der Nutzung der FUgE-Homepage (siehe Beispiel der Nutzung der FUgE-Homepage durch das Netzwerk-LIGA in Lünen hier)

4) Weiterleitung/Vermittlung von Aktionen/Bildungsmaterialien für Events/Vorträgen in Schulen oder in Ihrer Einrichtung (siehe FUgE-Mediothek hier)

5) Vermittlung von Ausstellungen zu Eine-Welt-Themen wie
"1000 Families", - Terra: Bilder eines engagierten Kampfes und die Ausstellung UN-Millenniumsziele (siehe auch FUgE-Projekte)

Ø Anfragen:
- Öffnungszeit/Lokalitäten der Eine-Weltläden in der Region
- Kriterien/Kontrolle für die Vergabe des FairTrade-Siegels
- Theo Sprenger vermittelt einen Referent zu Agrar-Themen weltweit (siehe Referentenpool für die Hellwegregion hier
- Dr. Paul Krämer stellt sich selber als Referent (Burkina Faso und Nigeria) zur Verfügung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme

 

 

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